Dienstag, 30. Juni 2015

*RetroHorse*


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Hier ist nun endlich auch der Sommer angekommen und wir genießen ihn in vollen Zügen – schließlich weiß man ja nie, wie lange er bleiben wird…


Mein liebster Sommerkleidchenschnitt für kleine Mädchen ist ROSA von Schnittreif / Fritzi. Als hier die tollen Bio-Stoffe von Nicole angekommen sind, griff das Erdbeermädchen sofort nach den Pferden.


Wieso bitteschön kommen kleine (und große) Mädchen nicht um Pferde drum rum? Das Erdbeermädchen also ist schwer begeistert von den Retro-Pferdchen und ich von der Qualität der Stoffe (wunderbarweicher Bio-Jersey). Ich freue mich immer sehr, wenn man schon beim Vernähen der Stoffe merkt, wie hochwertig sie sind.


Die Retrohorse (*hier*) bekommt hier *hier* und diese Wochen übrigens sogar versandkostenfrei und per Hermes (hier war schon seit Tagen keine Post mehr *stöhn*).


So, wir sind dann mal wieder im Garten, habt es fein,
Tessa

Freitag, 26. Juni 2015

*Nähmaschinentest - Pfaff Performance 5.0*

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Pfaff Performance 5.0
Die Maschine – Ausstattung und erster Eindruck







Schon vor dem Start der Supertesteraktion habe ich mir die zu testenden Nähmaschinen beim Nähpark angeschaut und da gibt es doch einige Maschinen, auf welche ich mich besonders freue, sie zu testen. Die Pfaff Performance 5.0 ist so eine Nähmaschine. Die PfaffPerformance ist bereits meine siebte Testmaschine und  ich merke so langsam, dass ich wählerisch werde. Was bei Maschine Nummer 1 noch „durchgegangen“ wäre, wird nun gleich kritisch angemerkt usw (später dazu noch ein Beispiel). 

Nun aber zurück zur Pfaff… rein optisch gefällt mir die Maschine sehr gut. Sie macht einen robusten und stabilen Eindruck und steht beim Nähen sehr sicher und fest auf dem Untergrund, ist aber von der Größe her so, dass man sie auch mal problemlos mitnehmen kann. Die Nähmaschine hat als Zubehör eine feste Haube. Diese ist aus sehr dickem, stabilem Kunststoff. Ich finde es wichtig, dass die Nähmaschine auf einem Transport optimal geschützt ist und finde es immer etwas ärgerlich, wenn bei solch teuren Maschinen noch eine extra Schutzhülle dazugekauft werden muss. 
 




Im Anschiebtisch befindet sich genügend Platz, um das mitgelieferte Zubehör unterzubringen. Besonders gefallen hat mir hier die Aufbewahrung der Unterfadenspulen. Dies sind aus Gummi, so dass die Unterfadenspulen darin fest sitzen und man auf einen Blick erkennen kann, welche Farben vorhanden sind.
 




Der erste optische Eindruck von der Bedienungsfreundlichkeit der Pfaff bestätigt sich beim Nähen, sie ist sehr übersichtlich und gut durchdacht. Die wenigen Softtasten sind gut ausgewählt und positioniert. Alle ständig gebrauchten Funktionen können hierrüber angewählt werden, alles andere erfolgt über das Display. Dieses reagiert tadellos auf den Stylus, aber auch auf Fingertipp. Auch hier ist die Menüführung einleuchtend und gut verständlich.

Los geht´s…

Ich schalte die Maschine ein und bin etwas überrascht, dass sie so lange braucht, bis sie hochgefahren ist (das ist so ein kleiner, feiner Unterschied, welchen ich oben erwähnt habe und  was erst auffällt, wenn man bereits einige Maschinen getestet hat). 

Das Aufspulen des Unterfadens funktioniert schnell und einfach. Ich habe den Eindruck, dass die Spule enger bzw. voller gespult werden könnte. Beim Nähen bestätigt sich meine Vermutung, zumindest meine ich, dass ich viel schneller als gewohnt den Unterfaden wechseln muss. Die Maschine verfügt über einen Unterfadenwächter. Dieser funktioniert einwandfrei und sendet so zeitig ein Signal, dass man in aller Ruhe noch die Naht sicher wenn nicht sogar ganz zu Ende nähen kann.

Auch das Einfädeln klappt ohne weitere Probleme, allerdings ist die Schlaufe des Fadens manchmal so winzig klein, dass ich kaum den Faden durch die Nadel ziehen kann.
Bei der Pfaff verzichte ich auf Probenähte und starte gleich mit einem Projekt: Eine Wimpelkette. Hier gibt es nur Nähte mit Gradstich und so kann ich die Maschine gut kennenlernen.
 




Nach den ersten Nähten ist klar, die Maschine näht sehr präzise. Irgendwie hatte ich auch nichts anderes erwartet.

Der Faden wird automatisch an Nahtanfang und Nahtende vernäht (verschiedenen Einstellungen sind programmierbar). Begeistert bin ich davon, dass das Füsschen nicht per Hand sondern entweder per Knopfdruck oder mit dem Pedal gesenkt werden kann. Nach dem Vernähen hebt sich das Füsschen automatisch. Hat man sich daran erst einmal gewöhnt, ist es eine große Zeitersparnis. Ich habe sehr den Luxus genossen, beide Hände am Stoff haben zu können und dann mittels Fussdruck losnähen zu können. Gerade an kniffeligen Stellen ist das so toll, da ich ungern mit Kniehebel nähe.

Auch bei der Pfaff Performance 5.0 habe ich mich durch verschiedene „Materialien“ genäht. Hier zeigte sich dann ganz klar die Stärken der Pfaff. Je dicker das Material wurde, umso besser wurde sie. 

6 mm dickes Baumwollgarn:
 
(von der Seilerei Sammt, hier werde ich noch ausführlich drüber berichten)



Ein kleines Täschchen, innen mit Wachstuch:
 




Baumwolle:
 



Bei ganz leichtem Baumwollstoff war das Stichbild nicht zufriedenstellend. Hier konnte ich mit der Gradstichplatte (diese ist übrigens im Lieferumfang mit dabei, was ist toll finde) und einigem Ausprobieren, doch noch ein gutes Ergebnis erzielen. Wenn in der Maschine die Gradstichplatte eingelegt ist, erkennt dies die Maschine und sperrt die Stiche, welche nicht mit der Gradstichplatte genäht werden können, ein ganz großer Vorteil, wie ich finde.






Bei Jersey hingegen hat mich die Maschine überrascht, hier war das Stichbild wieder sehr gut.

 


Leinen:
 




Bisher habe ich nur den Geradstich (und einen elastischen Stich) getestet und bis auf die wirklich dünne Baumwolle, hat die Maschine alles wunderbar gemeistert.
Auch wenn ich kein großer Zierstichfan bin, gefallen mir einige Stiche der Pfaff sehr gut und wäre die Pfaff meine eigene Maschine, würden sich die Stiche, welche bei mir regelmäßig zum Einsatz kommen, um einige erweitern.

Beim Durchklicken durch die Stiche hat mir sehr gut gefallen, dass im Display angezeigt wird, wofür die einzelnen Stiche verwendet werden können. Beim Nähen der Stiche hat mir nicht gefallen, dass ich auf dem Display nicht sehen kann, an welcher Stelle des Bildes sich die Nähmaschine gerade befindet.

Ich durfte bereits die Pfaff Sensation Pro testen und war sehr begeistert, wie wunderschön die Pfaff die Zierstiche, ganz besonders die Maxistiche, genäht hat. Daher habe ich mir für die Pfaff Performance 5.0 extra einige Projekte mit Zierstichen überlegt. Leider musste ich aber feststellen, dass die Pfaff Performance 5.0 einige Stiche nicht so sauber und ordentlich vernäht wie die Pfaff Sensation Pro.
 




Die „einfachen“ Zierstiche meisterte sie wunderbar, bei allen dichteren Mustern oder bei häufigem vor- und zurück-nähen ließ das Stichbild doch sehr zu wünschen übrig. Ab und an kam es sogar vor, dass der Stoff nicht transportiert wurde. Auch machte die Fadenspannung immer wieder Probleme.
Zudem näht die Maschine mit leichtem Drall nach links, was gerade bei den Zierstichen besonders sichtbar wird bzw. gerade dort schwer zu korrigieren ist. Mit dem IDT konnte ich dies zwar minimieren, aber leider ist der IDT bei vielen Zierstichen blockiert. Besonders bei so aufwendigen Stickereien fällt diese Linksvorliebe auf:
 




Was mir aber am allermeisten die Freunde bei den Zierstichen genommen hat, ist die Tatsache, dass ich bei allen aufwendigeren Stichen zuerst eine Probenaht machen musste, um dann gegebenenfalls die Fadenspannung noch einzustellen. Bei jedem Stichwechsel springt dann die Fadenspannung aber wieder in die Standardeinstellung zurück und ein hin und her zwischen den einzelnen Stichen bedeutet automatisch, dass auch immer eine Probenaht und erneutes Einstellen nötig waren.


Zum Schluss…

Mir gefällt die Pfaff Performance 5.0 optisch sehr gut, genau mein Geschmack. Sie ist eine sehr robuste, gut verarbeitete Nähmaschine und bis auf sehr dünnen Baumwollstoff (hier bedurfte es einiger Trickserei) hat sie einen wunderbar-perfekten Gradstich auf allen getesteten Materialien hingelegt, 1a.

Mir gefällt sehr gut, dass ich all das mitgelieferte Zubehör schön geordnet unterbringen kann und auch den extrem robuste Nähmaschinenschutz finde ich toll.

Bei vielen Zierstichen musste mittels einiger Probenähte die perfekte Nähmaschineneinstellung gefunden werden. Das habe ich als sehr nervig empfunden. Hier kann ich leider nicht sagen, ob dies ein „Problem“ bei der Maschine im Allgemeinen ist oder eben nur bei meiner Testmaschine. 

Auch die Linksvorliebe der Maschine würde ich, wäre es meine eigene, nicht tolerieren und sie doch mal auf Kur in den Nähpark schicken.

Sollten sich diese beiden Punkte aber als alleinige Eigenart meiner Testmaschine herausstellen, gehört diese Maschine ganz sicherlich zu meinen Favoriten unter den Testmaschinen.

Alle Testberichte werden übrigens *hier* beim Nähpark gesammelt!


Dieser Post steht im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurde mir die o.g.Nähmaschine zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich somit um einen Werbepost, da ich Werbung für den nähPark und die vorgestellte Maschine mache. Der nähPark nimmt aber keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung.