Dienstag, 3. Mai 2016

#ichbaumirmeinkleid



Guten Morgen ihr Lieben,

heute bin ich bei der Blogtour #ichbaumirmeinkleid an der Reihe und zeige Euch mein Kleid. Ich bin ein großer Fan von dem Baukasten-Gedanken, aber meistens stelle ich mir selbst mein Kleid zusammen (Oberteil von dort, Unterteil von da usw.) Bei unserer Blogtour finde ich es sehr spannend, was für unterschiedliche Kleider entstehen und wie jede für sich die Schnitte interpretiert.


 Ich habe mir das Kleid Agnés aus dem Buch „Näh dir dein Kleid“ von Rosa P. ausgesucht.  Gestern hat Catrin bereits ihr Kleid aus diesem Buch gezeigt und das Buch ausführlich vorgestellt. 


Im Vorfeld haben wir uns ein wenig abgestimmt, wer welches Kleid nähen würde und ich habe mich unter den verschiedenen Baukastenkleidern spontan für das Buch von Rosa P. entschieden (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den CV-Verlag, welcher mir das Buch zur Verfügung gestellt hat).

Nachdem ich dann das Buch in Händen hielt, war ich zuerst ein wenig überfordert und war hin- und hergerissen, welches Kleid in nähen soll. Eigentlich hatte ich ein ganz anderes Kleid im Kopf, aber irgendwie fühlte ich mich mit Agnés auf der sicheren Seite.

Besonderes Kopfzerbrechen bereitete mir das  Taillenband. Ich bin kein Fan von wildem Muster- und Farbmix und war aus diesem Grund sehr unschlüssig, was mir gefallen würde.

 
Ganz spontan habe ich mich dann entschieden, das Taillenband aus schwarzem Jersey zu nähen und um dem Kleid einen zusätzlichen Hingucker zu geben, habe ich mich für die geraffte Version entschieden.

Bei der ersten Anprobe war ich begeistert, mir gefällt besonders der weite Rock sehr gut (ich habe Größe S genäht). Die einzige Änderung, welche ich vornehmen musste war das Vergrößern des Armausschnittes unter den Achseln.

 
Mir gefällt das Kleid richtig, richtig gut. Damit ich mich in einem Jerseykleid wohlfühle, darf es nicht zu abgemalt sitzen und der Stoff darf nicht zu dünn sein. Ich habe mich hier für Ringeljersey von finnischen Label Ikasyr in schwarz-grau entschieden (liebe Catrin, vielen herzlichen Dank für den Stoff) und es war die perfekte Wahl. Der Jersey ist schön griffig und nicht zu dünn, genau richtig für ein Kleid.

Dem Wetter ist es geschuldet, dass ich Euch das Kleid mit Strumpfhose zeige, vielleicht hole ich die Sonnenscheinbilder mit Sandalen und Picknickdecke einfach nach und zeige Euch dann das Kleid nochmals so, wie ich es mir gedacht habe…


 Ich möchte aus dem Buch auf jeden Fall noch ein weiteres Kleid nähen und danach gibt es auch von mir eine ausführliche Buchbesprechung.

Morgen zeigt Kathrin von Naadisnaa ihr wunderschönes Kleid aus dem Rosa P. Buch, eine dritte Variante, wieder ganz anders und wieder total schön!

Danke liebe Petra, liebe Catrin für die tolle Organisation der Blogtour, es war mir eine Ehre,

herzlichst,
Tessa

Freitag, 29. April 2016

*FrauAiko*



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FrauAiko aus Strick-Stoff wollte ich schon länger einmal nähen, was aber bisher immer dran gescheitert ist, dass ich einfach keinen schönen Stoff gefunden habe.

 
Als ich dann in der neuen Nosh-Kollektion den Streifen-Strick entdeckte (*hier* habe ich den unifarbenen Strick vernäht) hätte ich gleich einen ganzen Ballen Stoff bestellen können, so viele Ideen hatte ich, was ich daraus nähen könnte.

 
Geblieben bin ich aber dann bei meinem ursprünglichen Plan, FrauAiko!


 
Es war lausig kalt während wir Fotos machten und ich gebe zu, ich wünschte mir die ganze Zeit meinen Wintermantel herbei… ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich hätte jetzt doch gerne ein bisschen wärmere Temperaturen, bitte!!!


Nächste Woche macht die Blogtour (*hier* könnt Ihr alle Infos bekommen) #ichbaumirmeinkleid bei mir Halt und ich freue mich schon sehr! Na, schon eine Idee, was ich mir für ein Kleid genäht haben könnte?

Kommt gut ins Wochenende!

 Herzlichst,
Tessa

Stoff: Nosh-Strick-Stoff *hier* über das Stoffbüro
Schnitt: FrauAiko von Schnittreif und Fritzi

Mittwoch, 27. April 2016

*Stoff-News*



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Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich ein großer Fan der Nosh-Stoffe bin und genauso wie manche von Euch, hibbel ich den neuen Kollektionen immer ein wenig entgegen, total gespannt, was es "Neues" geben wird.

 
Dieses Mal gibt es neben vielen schönen Jersey-Stoffen ganz neu Nosh-Strick. Seit einigen Jahren setzt sich mein Alltags-Kleiderschrank aus Jeans und Basicshirts kombiniert mit ein paar ausgefallenen Shirts  und Strickjacken zusammen. Letztere waren bisher immer gekauft. Das war zum einen meinen schlechten Strickkünsten geschuldet und zum anderen finde ich es sehr schwer, schönen Strickstoff ohne großen Polyesteranteil zu finden.

 
Der Nosh-Strick ist zu 100 % aus Biobaumwolle, also genau mein Ding! Als ich ihn das erste Mal gesehen habe war klar, dass ich eine Jacke (Ottobre 2/2015) nähen würde.

 
Und irgenwie war natürlich auch klar, dass ich mich für den Strick in marine entscheiden musste (ich hoffe ich langweile Euch nicht zu sehr mit meiner Farbwahl).


Dazu habe ich aus dem Nosh-Flamé-Jersey in Kombi mit Spitze noch ein schnelles Shirt genäht, denn der Ton ist perfekt zu dem Strick-Stoff.


Übrigens liegt der Strick-Stoff in Überbreite (240 cm, da lohnt es sich, die Schnittteile gut auszumesen, ich habe für meine Jacke z. B. nur 80 cm gebraucht).
 
Noch eine Info zum Stoff: Strickstoff (unabhängig von dem Hersteller) kann sich beim Waschen verziehen. Deshalb ist es ratsam, ihn ordentlich zusammenzufalten, mit einem großen Stich so zu heften, dass der Stoff auch beim Waschen zusammengefaltet bleibt und mit ein wenig Weichspüler zu waschen, dann im Liegen trocknen.

Die nächsten Tage zeige ich Euch noch FrauAiko aus Nosh-Strick-Streifen

Herzlichst,
Tessa

Stoff: Nosh-Strick *hier*; Flamé-Jersey *hier*, beide aus dem Stoffbüro
Gänsehaut und verbissenen Gesichtsausdruck: Temperaturen um den Gefrierpunkt gepaart mit Schnee und das Ende April... muss ich mehr sagen? *lach*

Montag, 18. April 2016

#coveritis - Janome Cover Pro 2000 CPX



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Nun endlich kommt der versprochene Testbericht zur Janome Cover Pro 2000 CPX:

 
Rein äußerlich sticht bei der Janome Cover Pro 2000 sofort der wunderbar-große Durchlass ins Auge. 

 
Die Janome ist die günstigste der Test-Covermaschinen (gerade im Nähpark im Angebot mit einem Bonus-Pack) und wenn man sich quer durch diverse Foren liest, ist die Meinung über diese Maschine sehr geteilt.

Mich interessierte besonders, ob ich mit der Maschine fehlstichfrei nähen kann. Denn mal ehrlich, das ist es doch, was das aller wichtigste bei einer Covermaschine ist, oder?

Wie bei der Bernina Cover L 220 auch, ist das Einfädeln der Maschine reine Übung und geht nach ein paar Mal ganz leicht von der Hand. Auf der Maschine sind die "Fadenwege" aufgedruckt und was am Anfang etwas verwirrend erscheint, ist hinterher ganz selbstverständlich, so dass hier fast nichts schief gehen kann.


Außerdem funktioniert es auch hier hervorragend, die Fäden anzuknoten und einfach durchzuziehen.



Auch das Zubehör ist umfangreich, die Bedienungsanleitung ausführlich, hier gibt es meiner Meinung nach nur minimale Unterschiede zur anderen Cover-Maschinen.



Nun zum Nähen mit der Janome:

Ich muss zugeben, dass mich die Janome Cover Pro 2000 an meine Einstell-Grenzen gebracht hat. Sie ist definitiv die Maschine gewesen, wo es am längsten gedauert hat, sie optimal einzustellen.

Da war ich immer mal wieder kurz vorm Aufgeben und hatte gleich im Hinterkopf: „Achja, es bestätigt sich eben doch die Meinung einiger, dass die Maschine nicht ordentlich arbeitet.“

Ich glaube, dass eben genau dieser Hintergedanke auch das Problem ist, sich richtig mit der Maschine auseinanderzusetzen. Bei einer teuren Maschine, von welcher die allermeisten schwärmen, kommt man gar nicht so schnell dahin, zu denken, dass die Maschine das Problem ist, sondern wird eher vom Ehrgeiz gepackt, das „Ding“ zum Laufen zu bringen… so zumindest ergeht es mir.

Ich gestehe, ich habe mir immer wieder einen kleinen Motivationsschub bei der lieben Tanja geholt und mir ihre perfekten Nähte angeschaut.

 
Ich habe jedenfalls einige Zeit damit verbracht, zu testen, wie die Maschine reagiert, wo ich drehen muss, um das Ergebnis zu optimieren usw. Es hat sich allerdings gelohnt, denn am Ende musste ich die Nähte mehr trennen und sie waren gleich auf Anhieb perfekt und fehlstichfrei.

 
Mein Weg zu der perfekten Covernaht war bei der Janome am schwierigsten und erforderte die höchste Ausdauer. Nachdem aber das „durchgestanden“ war, wurde ich durch tolle Nähte belohnt und konnte einfach nur noch den Komfort des großen Durchlasses genießen (das ist nämlich etwas, was mich bei den beiden anderen Covermaschinen doch gestört hat).

Hier habe ich extra einmal einen kompletten Hoodie durch den Durchlass gezogen, um Euch zu zeigen, wie groß dieser wirklich ist, total genial!

Einen Kritik-Punkt habe ich noch: Auch am Ende meiner Testphase hatte ich immer mal wieder Problem mit dicken Stellen oder Bündchen, hier war immer mal einen „Hüpfer“ in der Naht. Da bin ich auch leider nicht wirklich dahinter gekommen, wie das zu vermeiden gewesen wäre bzw. wie ich die Einstellung oder den Füsschendruck optimal verändere.

 
Bei der Janome Cover Pro 2000 ist es außerdem unerlässlich, zuerst eine Probenaht zu machen. Sie reagiert auf jede Stoffart etwas anders und die Naht muss ein wenig optimiert werden (Tanja zeigt hier auf Insta ihre Einstellungen für verschiedene Stoffe, was eine sehr gute Hilfe ist (etwas weiter unten)).

Mein Fazit zu der Janome Cover Pro 2000: Ich kann jedem, der diese Maschine besitzt und meint, mit ihr nicht zurechtzukommen Mut machen, sich ein paar Stunden Zeit zu nehmen und die Maschine richtig kennenzulernen und einzunähen, es lohnt sich.

Ich musste meine eigene Maschine, die BLSC, auch erst einnähen und mich durchtesten, wie die Maschine reagiert und ich war manchmal echt genervt und gefrustet. Ich glaube, ich habe bloß aus dem Grund nicht aufgegeben, weil ich im Hinterkopf hatte, dass ich den „Mercedes der Covermaschinen“ vor mir stehen habe und es gar nicht sein kann, dass sie nicht näht.

Auch mit der Janome sind tolle Cover-Nähte möglich, aber es erfordert, genauso wie mit den anderen Cover-Maschinen, ein bisschen Durchhaltevermögen, aber wenn das geschafft ist, dann läuft und läuft und läuft sie!

Ich möchte Euch noch in die FB-Gruppe "Covern mit Janome" einladen. Hier gibt es viele total hilfreiche Tipps, danke Tanja (hier findest Du Tanja´s Blog mit vielen weiteren Tipps und Vorlagen *klick*), dass Du Dir die Mühe machst…

Der Bericht zur Bernina Cover L 220 findet sich *hier*, den Bericht zur Babylock BLCS *hier*.

Herzlichst,
Tessa

*Die Covermaschinen der Marken Janome und Bernina wurden mir vom Nähpark zur Verfügung gestellt.Es handelt sich somit um einen Werbepost, da ich Werbung für den nähPark und die vorgestellte Maschine mache. Der nähPark nimmt aber keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung*