Donnerstag, 27. August 2015

♥ Nosh II oder #streifengehenimmer ♥

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Auch hier, ganz große Streifenliebe - aber was machen, wenn man die weltschönsten, allerneusten Nosh-Streifen vor sich liegen hat, die aber vorne und hinten nicht für ein Shirt reichen wollen?


Kombi-Stoff suchen und den Schnitt munter zerschnippeln...







Mir gefällt die Farbkombi total gut und ich freue mich, dass ich zu wenig Stoff hatte und so zu dem "Farbexperiment" gezwungen war...


Tja, #streifengehenimmer - auch mit wenig Stoff!

 Stoff: Streifen petrol/off-white von Nosh *hier*; Kombistoff Flamé Pink ebenfalls von Nosh *hier*, alles Bio-Jersey alles aus dem *Stoffbüro*
Schnitt: Frau Aiko von Fritzi / Schnittreif, im Bruch 2 cm weniger (also insgesamt 4 cm weniger Weite)
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Habt es fein,
Tessa

Montag, 24. August 2015

♥ Nosh ♥

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 Wenn ich Stoffe uneingeschränkt empfehlen kann, dann sind es die Bio-Stoffe des finnischen Labels Nosh. Ich habe schon viele Designs vernäht und bin immer wieder schwer begeistert von der Qualität der Stoffe und sie sehen auch nach gefühlten dreiundachtzig Wäschen noch hervorragend aus.

So hibbel ich dann immer den neuen Kollektionen entgegen und freue mich umso mehr, dass ich bei Catrins Nosh-Blogtour dabei sein und Euch zwei neue Designs für den Herbst vorstellen darf.

So, genug geschwärmt, jetzt lasse ich Euch einfach ein paar Bilder hier (auf Instagram *klick* gabs ja schon ein bisschen was zu sehen):
 
 Stoff: Bio Jersey von Nosh, Design „Spark aqua/petrol“, Bündchen „petrol“, beides über das Stoffbüro, weißer Jersey aus meinem Schrank
Schnitt: LadyMariella von Mialuna zum Kleid verlängert, Leggings nach *diesem* Freebook



(liebe Susanne, das wäre Dein Bild ♥)


 Ich habe noch einen weiteren Stoff vernäht, den zeige ich Euch schon ganz bald. Mein Outfit schicke ich noch zu „This ist not okay“ (danke liebe Andrea, dass Du mich eingeladen hast). Auch darüber werde ich noch berichten.

Morgen macht die Nosh-Blog-Tour halt bei Dagmar von Zwirnguin.

Danke liebe Catrin für die tolle Einladung, es war mir eine Ehre,
herzlichst Tessa

Montag, 17. August 2015

*morgens am MEER*

Ich liebe es, wenn morgens alles noch still ist und ich die Weite des Meeres genießen kann...

 

... ein perfekter Start in den Tag!


Auf dem Rückweg noch schnell Brötchen holen: Hallo neuer Tag, hallo neue Woche!

Habt es fein diese Woche!
Herzlichst,
Tessa

Schnitt: Rockbüx von Schneidernmeistern, Shirt Lady Carolyn von Mialuna, Origamibag: ein Geschenk

Montag, 27. Juli 2015

*Nähmaschinentest - Bernina 580 mit Stickmodul*

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BERNINA 580 mit Stickmodul
Die Maschine – Ausstattung und erster Eindruck








Die Bernina 580 mit Stickmodul ist meine zweite Bernina-Testmaschine (*hier* ist der Bericht zur Bernina 750), welche mir vom Nähpark Diermeier im Rahmen der Supertesteraktion zur Verfügung gestellt wurde. Da ich bereits von der ersten Testbernina begeistert war, habe ich mit Spannung auf diese Maschine gewartet.

Auf den ersten Blick bin ich gleich ein wenig in die Maschine verliebt. Ich mag das schlichte, zeitlose Design sehr. Ein wenig bin ich überrascht, sie sieht fein und klein aus (im Gegensatz zu ihr ist die 750er ein Brummer) und macht gleichzeitig einen unglaublich robusten, unverwüstbaren Eindruck. Sie erinnert mich stark an die alten Eisenmaschinen aus den 60er Jahren, feine Damen mit ordentlich Power ;-).

Im Zubehör wird eine stabile und gut gepolsterte Transporttasche mitgeliefert. Hier passt die Maschine und auch das komplette Zubehör mit hinein (Stickmodul ausgenommen, hierfür gibt es eine Extratasche). Das finde ich toll, denn so ist die Maschine bei einem Transport optimal geschützt.



Ebenfalls im Zubehör befindet sich ein Anschiebtisch (39 x 23 cm groß). Dieser kann mit einem schnellen Handgriff an den Freiarm geklickt werden. Der Anschiebtisch ist aus stabilem Kunststoff und macht einen robusten Eindruck.


Ohne den Anschiebetisch hat die Bernina 580 einen sehr schlanken Freiarm, was mir persönlich sehr gut gefällt. Gerade bei kleineren Näharbeiten ist er eine große Hilfe.


Das Aufspulen des Unterfadens funktioniert einwandfrei und schnell. Hier ist mit Pfeilen auf der Maschine aufgezeigt, wie der Faden geführt werden muss.




Bei der Bernina wird die Unterfadenspule nicht von oben sondern von vorne eingelegt.

 


Mit einiger Übung ist ein Wechseln des Unterfadens schnell gemacht, befindet sich allerdings der Anschiebtisch an der Maschine kann es schon etwas kniffelig werden. Da ich aber so gut wie nie mit Anschiebtisch nähe, stört mich dies nicht. Da ich gerne mit Unter- und Oberfaden in der gleichen Farbe nähe, sind die vier mitgelieferten Unterfadenspulen viel zu wenig, zumal ich gleich zu Anfang mir eine Spule zum Testen der Stickeinheit bespult habe.





Im Lieferumfang sind einige Füsschen mit enthalten und auch bei dieser Testmaschine frage ich mich, wer eigentlich die Auswahl der Füsschen trifft. Ich würde mir sehr ein Teflonfüsschen wünschen und das wäre wohl das erste Füsschen, welches ich dazu kaufen würde. Das Füsschen, welches ich sehr häufig benutze hat mich nun leider nicht überzeugt: Das Reißverschlussfüsschen. Bei der Bernina 580 wird im Zubehör das Füsschen mit der Nummer 4 mitgeliefert. Da ich aber bei der Bernina 750 das Füsschen Nr. 4D mit testen durfte, merkte ich ganz schnell, dass mir Nr. 4D viel besser gefällt.




Das Nähergebnis war einwandfrei, aber meiner Meinung nach liegt das Füsschen 4D besser auf, was das Annähen eines Reißverschlusses doch sehr erleichtert, gerade bei dehnbarem Material.

Hier sind beiden Füsschen im Vergleich:





Bei der Bernina 580 wird der Nähfüsschendruck außen mittels eines Rädchens verändert. Hier hatte ich etwas Sorge, dass nach einem Transport der Maschine meine Einstellung nicht mehr stimmig ist. Diese Sorge ist aber unbegründet, da das Rad recht schwergängig ist und sich daher beim Transport nicht verstellt.




Das Nähen…


Ich mag einfach die Menüführung von Bernina. Für mich ist sie sehr einleuchtend und intuitiv zu bedienen. Für alle Funktionen welche ständig gebraucht werden, befinden sich Knöpfchen optimal aufgeteilt an der Maschine, alles andere wird über den Bildschirm eingestellt.





Die Stichlänge ist in 0,05 Schritten einstellbar, die Stichbreite in 0,1 Schritten. Die Nähgeschwindigkeit ist stufenlos verstellbar.
Das mitgelieferte Handbuch ist sehr übersichtlich und gut bebildert. Hier konnte ich schnell alles finden, was ich suchte und es wurde leicht verständlich beschrieben.

Bei der Bernina 580 habe ich auch wieder all die Materialen vernäht, mit welchen ich am meisten arbeite.

  


Angefangen bei Leder und Wachstuch über Seesack und dickste Handtücher bis hin zu leichter Baumwolle, Jersey und Sweat... 

 
Gerade bei dickem Material merkt man die starke Durchstichskraft und ich bin begeistert über die Präzision der Stiche.




Beim Vernähen von Jersey war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Gerade bei Nahtübergängen kommt die Maschine leicht ins Ruckeln und die Naht sieht nicht schön aus.
Für mich ist das kein Entscheidungskriterium, da ich zum einen Jersey mit der Overlock nähe und zum anderen durch die vielen Testmaschinen gemerkt habe, dass gerade beim Vernähen von Jersey selten sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Mir ist es wichtig, dass die Maschine bei dickem Material ein schönes Stichbild hat und da hat mich die Bernina absolut überzeugt.

Wie bei allen anderen Testmaschinen auch, habe ich eine Reihe von Zierstichen auf dickem Filz getestet. Auch hier bin ich absolut begeistert von dem Ergebnis.



 Im Zubehör der Bernina 580 befindet sich noch ein ganz tolles „Füsschen“, der BSR (http://www.bernina.com/de-DE/Produkte-DE/Produkteubersicht-BERNINA/Zubehor/Nahfusse/BERNINA-Stichregulator--BSR-). Auch wenn ich kein großer Patchworker bin, bin ich doch begeistert von diesem Teil. Ich habe ihn an Tischsets ausprobiert und es bedarf einiger Übung, bis die Kreis auch wirklich rund werden oder gar ein Muster sichtbar wird. Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht.

In der ganzen Testphase sind mir nur drei Punkte aufgefallen, welche ich bei der Bernina 580 bemängeln würde:
Drei weitere Punkte, welche mir bei der Bernina 580 noch aufgefallen sind, sind folgende:

  • Ich habe den automatischen Fadenabschneider (was für ein toller Luxus) als sehr langsam empfunden. Vielleicht könnte hier ja ein Update von Bernina Abhilfe verschaffen. Gerade wenn alles zack, zack gehen soll, war ich von dem Fadenabschneider genervt.
  • Ein weiterer Punkt ist, dass sich das Nähfüsschen nicht mittels Pedal senken und Anheben lässt. Bei der 580er muss man dies per Hand tun (jaja, noch so ein Luxusproblem). Ich habe einige Wimpelketten mit der Bernina 580 genäht und von Wimpel zu Wimpel wünschte ich mir mehr diese Funktion herbei. Gefühlt hätte ich wohl die Hälfte der Zeit gebraucht, hätte ich nicht immer wieder das Füsschen von Hand heben und senken müssen.
  • Die Bernina 580 verfügt über einen Unterfadenwächter. Dieser springt für meinen Geschmack nicht früh genug an bzw. erst dann, wenn nur noch ein Ministück Faden übrig ist. Zudem kündigt sich das Fadenende zuerst durch ein Ruckeln an und dann meldet sich der Unterfadenwächter. Dies finde ich etwas irritierend.

Insgesamt näht die Bernina 580 sehr leise, fast flüsternd, was ich als sehr, sehr angenehm empfinde (und zu später Stunde alle schlafsuchenden Mitbewohner auch ;-)).




Zur Stickeinheit…

 
Der Umbau von Näh- zu Stickmaschine geht sehr schnell und unkompliziert. Die Bernina 580 ist meine dritte Testnähmaschine mit Stickeinheit und ich finde den Umbau bei ihr am einfachsten/schnellsten. Ich habe die Stickeinheit einfach hinter der Maschine stehen gelassen und dann bei Bedarf angesteckt.




Es wird eine extra Spulenkapsel für die Stickeinheit mitgeliefert wird, so dass man den extra zum Sticken vorgesehen Unterfaden gleich dort „parken“ kann. Auch das trägt zum schnellen Umbau mit bei.

Ich habe einige Stickmuster, welche auf der Maschine direkt gespeichert waren durchgetestet und mir hat das Stichbild sehr gut gefallen. Von den Stickmustern ansich war ich nicht besonders angetan und habe einfach das gestickt, was sich das Erdbeermädchen gewünscht hat.





Mir machte zu Anfang das Einspannen des Stoffes Problem. Der Rahmen hat lediglich eine Stellschraube, so dass es einiges an Ausprobieren brauchte, bis der Stoff ordentlich und fest eingespannt war. Außerdem musste ich hier sehr aufpassen, dass das Vlies nicht einreißt.
Da ich selbst aber keine Stickmaschine besitze und somit nur über die Stickerfahrung, welche ich hier über die Testmonate hinweg gewonnen habe, verfüge, kann ich leider nicht viel zu der Stichqualität sagen. In den anderen Testberichten, welche von erfahrenen Stickerinnen geschrieben wurde, werden einige negativen Punkte sowohl in der Handhabung als auch in der Stickqualität genannt.
Mir ist aufgefallen, dass der Faden nicht ordentlich geschnitten wurde und immer noch Fadenreste auf dem dem Stickbild stehen, welche dann hinterher abgeschnitten werden müssen. Auch war ich mit den angezeigten Farben im Display immer wieder im Zweifel, welche ich denn nun nehmen soll.

Ich konnte gleich auf Anhieb alles ohne einen einzigen Fadenriss sticken und das Stickmodul ist leicht zu bedienen. Da ich überwiegend Schriftzüge sticken wollte, war ich von den Schriften enttäuscht. Für viele Wörter brauchte ich einen großen Rahmen, welcher aber nicht im Lieferumfang enthalten war. Lediglich die Wörter in Schreibschrift passten in den mitgelieferten großen Rahmen und da finde ich, dass dies Schrift nicht besonders schön digitalisiert ist. Hier ist zwischen dem ersten Buchstaben und dem restlichen Wort eine große Lücke und auch die Schrift sieht nicht ganz „sauber“ aus.



Ich habe auch einige Versuche mit Metallic-Garn gestartet. Hier war es aber so, dass ich nur dann keinen Fadenriss hatte, wenn ich die Nähgeschwindigkeit ganz runter und gleichzeitig die Fadenspannung von 2,0 auf 0,5 verändert habe. Dann aber dauerte ein einfacher Schriftzug 32 Minuten (wird im Display angezeigt).
 

Was ich ein bisschen schade finde ist, dass vom Hersteller direkt kein kleines „Starter-Paket“ mit den wichtigsten Stickmaterialien mitgeliefert wird. So muss man sich zuerst mit Garn und Vlies eindecken um loslegen zu können. Das finde ich bei anderen Herstellern einfach netter.




Zum Schluss…




Von Anfang an hat mich die Bernina 580 begeistert. Mir gefällt sie sowohl optisch als auch vom Näh- und Stickbild her sehr. Außerdem liegt mir die Menüführung bei Bernina sehr und die Dinge rund ums Nähen wie die Maschine einfädeln, Unterfaden aufspulen usw. gehen mir spielend von der Hand.
Das Sticken hat mir großen Spaß gemacht und ich überlege (wie schon bei den anderen Stickeinheiten), ob ich nicht doch ein Stickmodul  / Stickmaschine brauche.

Aber ich habe auch gemerkt, dass ich die Bernina 580 immer wieder mit der Bernina 750, welche ich bereits vor ein paar Wochen getestet habe, verglichen habe. Daher werde ich die nächsten Tage noch einen Bericht „Bernina 580 vs Bernina 750 QE“ online stellen und berichten, worin sich die Maschinen unterscheiden und in welchen Punkten sie sich doch sehr ähnlich, wenn nicht gleich sind.



Alle Testberichte werden übrigens *hier* beim Nähpark gesammelt!

Dieser Post steht im Zusammenhang mit der Aktion Supertester vom Nähpark Diermeier
Im Rahmen dieser wurde mir die o.g.Nähmaschine zu Testzwecken kostenlos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich somit um einen Werbepost, da ich Werbung für den nähPark und die vorgestellte Maschine mache. Der nähPark nimmt aber keinerlei Einfluss auf die Art der Berichterstattung und die dargestellte Meinung. Es handelt sich um meine persönliche Meinung.