Mittwoch, 17. September 2014

*Der Spätsommer und WIR*

Ganz schön still hier... das liegt zum einen daran, dass es nun zwei Schulkinder im Hause KÖNIGkind gibt und zum anderen daran, dass das Wetter gerade einfach zu schön ist, als dass ich an der Nähmaschine sitzen mag (wobei ich soooo viele Ideen und soooo tolle Stoffe hier habe).

das Erdbeermädchen blättert in "Das große Gartenbuch für Kinder", 
ein sehr zu empfehlendes Buch für gartenbegeisterte
Kinder (und Erwachsene) mit viel Input und tollen Ideen (Haupt-Verlag).

Den Kids geht es ebenso wie mir und so verlagern wir im September nochmals unser Leben nach draußen und genießen den Spätsommer. Die Jungs lümmeln auf dem Sitzsack und vertreiben sich die Zeit mit Büchern und Comics, ich sitze in der Sonne und das Erdbeermädchen hüpft um uns herum - hach, so könnte es noch eine Zeit lang bleiben.
 
ein absolut tolles Buch, was viel Wissen 
vermittelt und von spannenden Dinge erzählt (Haupt-Verlag)

Und bei Euch so?

Herzlichst,
Tessa

Montag, 15. September 2014

*Eine herzliche Einladung*

Heute möchte ich Euch ganz herzlich ins :: Stoffbüro :: einladen zu


Da hat sich Catrin was ganz Feines für uns ausgedacht und ich bin schon wirklich sehr gespannt auf die nächsten zwei Wochen. Worum es geht:

"In den kommenden zwei Wochen erwartet Euch hier im :: stoffbüro :: beinahe täglich ein neuer Gastbeitrag, der einen Schnitt vorstellt: Einen Schnitt nämlich für ein Damenoberteil, der ganz explizit auf Webware ausgelegt ist. Ein schlichtes Shirt, eine aufwändigere Bluse, eine Tunika. Mit Verschluss – oder als Schlupfteil. Schmal geschnitten oder luftig-weit, kurz oder lang. Die Schwierigkeitsgrade sind dabei unterschiedlich, und so wird sicherlich für jeden etwas dabei sein: Das 45-Minuten-Hemdchen ebenso wie die klassische Hemdbluse" (Zitat: Stoffbüro)

Toll, oder? Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf und habe sogar die Ehre, Euch einen Schnitt vorstellen zu dürfen.

Genäht habe ich schon fleissig:

 
Könnt Ihr was erkennen? Ich jedenfalls nicht wirklich, macht aber nix, denn angezogen macht sich der Stoff absolut genial,da darf er auch gerne nicht ganz so fotogen sein *lach* (der Stoff hat übrigens schon für einige Lacher gesorgt, warum könnt Ihr *hier* nachlesen).

Heute ist hier noch ein ganz schöne Webware eingetroffen. Da mag ich am liebsten gleich loslegen oder ob ich doch noch warte, was für schöne Schnitte vorgestellt werden und dann entscheide, zu was ich ihn vernähe? Was meint Ihr?



Wer wissen möchte, wer noch alles mit dabei ist, darf sich gerne schon vorab durch die tollen Blogs klicken.

 
Habt einen tollen Wochenstart,
herzlichst,
Tessa

Samstag, 13. September 2014

*Keine Angst vor ÖSEN*

Es kommt doch immer mal wieder vor, dass ich gefragt werde, wie ich meine Ösen in die Kapuzen bekommen und auch, ob sie wirklich auch halten :-) Schon seit diesem Hoodie wollte ich Euch gerne zeigen, wie die Ösen in meine Sachen kommen und bis jetzt habe ich es immer wieder aufgeschoben *schäm*


Nun kann ich Euch aber wenigstens berichten, dass auch nach gefühlten hundert Wäschen die Ösen immer noch an ihrem Platz sind und auch immer noch bombenfest :-)

Los geht´s:



Bereite Dir jeweils 2 Quadrate aus farblich passendem Stoff und zwei aus H630 vor. Die Stoffquadrate bügel ich mir zusätzlich noch auf Vliesofix, um sie optimal an der Kapuze zu fixieren.


Den Stoff bügel ich nun auf die rechte Stoffseite, H630 auf die linke Seite meiner Kapuze an die Stelle, an welcher die Ösen sitzen sollen. Nun lege ich die Ösen probeweise in die Mitte des Quadrates und übertrage das Ösenloch auf den Stoff.



Jetzt nähe ich Stoff und H630 zusammen fest und schneide ganz vorsichtig ein kleines Loch in die makierte Stelle. Das mache ich NICHT mit der Lochzange, denn meine Erfahrung ist, dass dann das Loch meistens etwas zu groß ist. Immer wieder probieren, ob die Öse sich schon in das Loch stecken lässt, dann je fester sie im Stoff sitzt, um so haltbarer ist sie.


Wenn sie optimal sitzt, presse ich sie mit einer Lochzange fest. Meine ist von Prym und ich habe bisher noch nie bereut, sie gekauft zu haben, eine sehr gut Investiton und wirklich viel nervenschonender als die Hammer-Methode :-)



Habt ein schönes Restwochenende,
herzlichst,
Tessa

Donnerstag, 11. September 2014

*Nochmal kuschelig*

Am Montag habe ich Euch ja schon den Kuschelpulli des Erdbeermädchens gezeigt (*hier*) und versprochen, meinen auch noch zu zeigen. Hier ist er:


Ich habe als Grundschnitt FrauToni genommen und anstatt Kapuze einen XXL-Kragen genäht - ziemlich kuschelig und gemütlich.



Der Bio-Nicki heißt Giant Triangle und ist vom finnischen Label Käpynen. Er lässt sich toll verarbeiten und ich habe mich sehr gefreut, dass er so schön breit liegt, da kommt man mit einem Meter doch viel weiter und ich habe noch genug Stoff übrig, um ein paar Kleinigkeiten aus den Resten zu nähen.

Stoff: Bio-Nicki vom Stoffbüro
linked with RUMS

Habt einen tollen Donnerstag,
herzlichst,
Tessa

Montag, 8. September 2014

*Kuschelig in den Spätsommer*

Kennt Ihr das finnische Label Käpynen? Ich kannte es nicht. Als ich dann aber vor einigen Wochen ein Probestück Giant-Triangle-Nicki in den Händen hielt, war ich sofort begeistert - so ein toller Stoff.

Tja, was tun mit einem halben Meter? Also bekam erst einmal das Erdbeermädchen eine Lou und sie liebt ihren Long-Hoodie, so gemütlich und kuschelweich.



Insgeheim habe ich mir Lou ein paar Nummern größer gewünscht - für mich. Manchmal werden Wünsche eben doch wahr und Catrin vom Stoffbüro hat Giant-Triangle wirklich ins Sortiment aufgenommen, ich freue mich...


Meinen Hoodie zeige ich Euch noch (*hier* könnt Ihr schonmal ein bisschen luschern), ich bin jedenfalls ebenso verliebt wie das Erdbeermädchen.

Schnitt: LOU, Frau Liebstes

Habt einen tollen Wochenstart,
herzlichst,
Tessa

Mittwoch, 27. August 2014

*Mein Kleiderschrank und ich - ein NähSOMMER*



Erinnert Ihr Euch noch an „Mein Kleiderschrank und ich“ (*hier* zum Nachlesen)? Da ich mir gerade bei den Temperaturen nur schwer vorstellen kann, noch ein Sommerteil zu nähen, wird es Zeit, ein wenig Rückblick zu halten.

 
Ich habe diesen Sommer sehr bewusst genäht, Material und Schnitt mit mehr Sorgfalt ausgewählt, darauf geachtet, dass Farbe und Muster mir stehen und sich mit meinen anderen Sachen kombinieren lassen.

Ich habe  3 einfarbige Shirts genäht (hier, hier und hier) und zu einem eine passende Leggings (hier).

 
Alle Shirts habe ich sehr viel und sehr gerne getragen und werde sie, wenn es kälter wird, auch noch weiterhin unter Strickjacken tragen. Der Jersey ist aus dem Stoffbüro und hat sich wunderbar bewährt. Er hat trotz der vielen Wäschen seine Farbe und Form bewahrt, was mich ganz besonders freut.


Dann habe ich noch 3 Blusen genäht (hier, hier und hier), wovon eine meine absolute Lieblingsbluse geworden ist. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich im Frühling und Herbst der absolute Tunika-Fan bin, im Sommer aber lieber doch zu Shirts greife und nur zu besonderen Anlässen eine Tunika oder Bluse anziehe. Eigentlich sehr schade, ob ich das mal ändern kann?

 
Meine FrauFrida aus Jersey und Webware (hier) hingegen habe ich auch sehr viel getragen, vielleicht wegen dem Jersey? Wahrscheinlich aber auch, weil sie farblich zu vielen meiner Sachen paßt.


Kurz vor unserem Sommerurlaub habe ich mir noch ein Blockstreifenshirt genäht (hier). Die heißen Tage über habe ich es quasi von der Wäscheleine aus angezogen, ein Lieblingsteil, aber leider gerade doch schon zu kalt dafür.

 
Neben zwei Tops (hier und hier) waren das meine Sommeroberteile. Außerdem habe ich mir noch eine Leinenhose genäht (hier) und ein tolles FrauLuise-Kleid (hier).


Ein weiteres absolutes Lieblingsteil für heiße Tage war mein geschenktes Kleid (hier) und wenn ich mich entscheiden müsste, wäre das mein allerliebstes Sommerteil. Ein herzliches Dankeschön mit dickem Drücker nochmal ins Stoffbüro :-)


Ich fühlte mich den Sommer über mit meinen genähten Sachen rundherum wohl und immer „gut“ angezogen. Was mich besonders freut, es ist, bis auf zwei Ausnahmen, kein Teil dabei, wo ich denke, da könnte dies noch anders oder jenes besser sein.

Eine Bluse dürfte für meinen Geschmack 2 cm länger sein und die Leinenhose hat so ein, zwei „Macken“, was aber mit daran liegt, dass sie ein Experiment war und ich noch ein bisschen an den Details feilen müsste.

Gewünscht hätte ich mir für diesen Sommer:

  • ein weites, langes Kleid oder Rock (hier habe ich einfach nicht den passenden Stoff gefunden)
  • eine Leggings in pink
  • eine weitere Leinenhose (irgendwie hatte ich nie wirklich Lust eine Hose zu nähen bzw. dann evtl. einen Schnitt abändern zu müssen)
Besonders eine leichte Hose habe ich sehr vermisst, denn nach meiner letzten Sortier- und Aufräum-Aktion war nur noch eine dunkelblaue Leinenhose übrig geblieben. An heißen Tagen habe ich mir sehr ein langes Kleid gewünscht und würde ich zufällig auf den passenden Stoff stoßen, würde ich sogar Ende August noch ein Sommerkleid nähen :-)

Mein Näh-Sommer-Fazit: Ich habe gemerkt, je besser ich ein Kleidungsstück kombinieren kann, umso öfter trage ich es auch. Außerdem kann ich für mich ganz klar sagen, je länger ich über Stoff und Schnitt sowie über die einzelnen Details nachdenke, umso lieber werde ich das fertige Stück auch tragen.

Möchtet Ihr mir vielleicht auch von Eurem Näh-Sommer erzählen? Gerne dürft Ihr auch einen Link zu Eurem Post hier in den Kommentaren hinterlassen. Ich bin sehr gespannt, was Ihr erzählen werdet.

Die nächsten Wochen wird es hier schon die ersten Klamotten für kühlere Tage zu sehen geben, ich brauche einige Shirts und wünsche mir auch noch einen Kuschelhoodie, Ihr dürft also gespannt sein, ein paar wunderschöne Stoffe sind bereits eingetroffen.

Herzlichst,
Tessa

Montag, 25. August 2014

*Sommer wo bist Du??? Kleines DIY*

Richtig kalt ist es hier geworden, bei Euch auch? Es ist zwar strahlender Sonnenschein, aber ein richtig kalter Wind geht... eindeutig LOOP-Zeit :-)


1: 100 x 35 cm leichter Batist (*hier*), 40 x 35 cm Jersey (*hier*), den Batist mit Rollsaum versehen
2: Jersey und Batist aneinandernähen, ich habe eine französiche Naht genäht (*hier*), und den Jersey in drei Streifen schneiden
3: Jersey flechten, die Enden aufeinanderlegen und zusammennähen
4: Anderes Ende des Batist in Falten um das geflochtene Ende des Jerseys legen, absteppen,
FERTIG!



Ein schneller Loop mit kleinem Hingucker :-) Ich bin ganz verliebt in die kleinen Streublümchen und der Loop paßt perfekt zu meiner LangarmLuise (*hier* schon gezeigt) und zu meinem Parka auch... der Herbst könnte also kommen, wobei ich viel, viel lieber den Loop nochmal in den Schrank packen würde...

Habt einen guten Wochenstart,
herzlichst,
Tessa