Montag, 7. April 2014

*Mein Kleiderschrank und ich - heute mit einem Gast*

Genau richtig gelesen, heute haben wir Besuch und zwar die liebe Sindy von That certain something by Ms. Fisher. Ich freue mich: 

Ihr Lieben, ich freue mich, heute ein für mich ganz wichtiges Thema hier vertreten zu dürfen: das Gefühl für die eigene Körperform. Für mich unumgänglich, wenn es um einen ausgewogenen Kleiderschrank geht. Genau wie die Zuordnung zu einem Farbtyp.

Dabei stieß ich erst vor wenigen Wochen auf diesen Pin: Garden of Holiness: The Wardrobe Project (die Seite ist leider nicht mehr zugänglich) und dazu gehörendes Bild.


Mein Interesse war sofort geweckt und ziemlich schnell hatte ich mich durch zig Internetseiten gelesen und meine Körperform bestimmt. Ähnlich wie bei der Bestimmung des Farbtyps wurde mein Gefühl in vielen Punkten bestätigt und wiederum durften ein paar Kleidungsstücke meinen Kleiderschrank verlassen.

Ich bin keine Modeberaterin und kann Euch bei der Bestimmung nicht helfen, aber auf dieser Seite - Modeflüsterin - wird sich bestimmt jeder wiederfinden. Auf der Seite zu obigen Bild war die Bestimmung aufgrund einiger Formeln noch eindeutiger. Leider habe ich bis jetzt, nichts ähnliches finden können. Vielleicht kann hier eine Leserin von Tessa weiterhelfen?

Egal, ob die Körperform z.B. Banane oder H genannt wird, es geht immer um das Verhältnis von Brustumfang, Taille und Hüfte. Dieses Zusammenspiel ist für jeden Körper individuell, lässt sich aber doch kategorisieren.

Quelle Modeflüsterin
(die einzelnen Typen sind praktischerweise gleich zu Stylingtipps verlinkt ..)
Und wie es eben so ist hat jede Figur ihre Problemzonen, die man lieber kaschieren mag. Obwohl ich es lieber mag, wenn man sagt, es gibt Proportionen, die man nicht unbedingt betonen möchte. Dazu zählen nicht nur Fettpölsterchen, nein auch ein langer Oberkörper und im Verhältnis dazu kurze Beine gehören dazu. Wenn man weiß, was man anziehen sollte, um diesen Effekt nicht noch zu unterstützen, kann das doch nur Vorteile haben, oder?

Ich gehöre zum Beispiel zur X-Kategorie. Zumindest habe ich das so definiert .. wie gesagt, ich bin keine Expertin. Aber es passt, dass laut Modeflüsterin ...

- mein Schultern und Hüften in etwa gleich breit sind.
- Körper-Schwerpunkt zwischen Brustbereich und Hüftbereich aufgeteilt ist.
- und meine Taille sehr schmal und stark geschwungen ist.

Aber wahrscheinlich bin ich ein eher schlanker X-Typ, denn mein Brustbereich ist nicht soo üppig und meine Oberarme sind auch nicht kräftig. Ebenso wenig mein Po und Bäuchlein. Und auch meine Waden und Unterarme sind eher knochig als kräftig. Deswegen hatte ich auch anfangs gedacht, ein typischer H-Typ zu sein und war überrascht, als ich immer wieder zur X- bzw. zur Sanduhr-Figur zurück kehrte.

Letztendlich, wie auch bei meinem Farbtyp, entschied mein Gefühl, dass das X passen muss. Denn schon immer verschmälerte ich an meinen selbstgenähten Shirts vor allem die Taille, weil ein sackiges oder weites Oberteil merkwürdig an mir aussah.

Umso schöner immer wieder zu lesen, dass es für die Sanduhr-Figur ganz wichtig ist, die Taille zu betonen. Kein Wunder also, dass dieses Kleid so unglaublich gut zu meiner Figur passt.

Details auf meinem Blog
Und ebenso könnt Ihr Euch sicher vorstellen, dass dieses Kleid (aus dem Nähkurs für Einsteiger von burdastyle - ich würde sagen, es lohnt sich das Heft zu kaufen.) ....



.... ganz scheußlich an mir aussah und nun komplett umgekrempelt werden muss. Warum? Keine Taille, zu weit und zu hoher Ausschnitt. Das steht mir einfach nicht. Aber wenn ich das Kleid nach meinen Vorstellungen geändert habe, und es mit dem Schnitt nichts mehr gemein hat, zeige ich es Euch gern auf dem Blog.

Und was mache ich nun mit der Erkenntnis ein Sanduhr-Typ zu sein? Wie verändert das meinen Kleiderschrank und meine Nähgewohnheiten?

Ich suche ganz gezielt nach passenden Schnitten und widerstehe den allgemeinen Trends und Lieblingsschnitten der anderen Bloggerinnen. Das ist gar nicht so einfach, lohnt sich aber in jedem Fall.

Auf meiner Wunschliste stehen nun noch deutlicher einfache Jersey-Shirts, die in der Taille schön schmal geschnitten sind (oder von mir angepasst werden) und einen raffinierten Ausschnitt haben. Auch hier wieder: gar nicht so einfach. Ein einziger Schnitt hat bisher meinem kritischen Auge stand halten können. Das INCA Shirt der Schnittquelle. Figurnah und eine tolle Ausschnittvariante.


Genau mein Ding. Einen ersten Vorgeschmack gebe ich Euch gern mit auf den Weg. Nähere Details (und bessere Fotos ;) )poste ich gern am nächsten Me Made Mittwoch.



Da ich noch immer auf Schnittmustersuche bin, freue ich mich besonders auf die nächsten Wochen, wo es hier bei Tessa genau um dieses Thema geht!

Ich hoffe, ich konnte Euch mit meinem Beitrag ein paar Anregungen geben und wünsche Euch weiterhin viel Spaß beim Kleiderschrank sortieren.

Liebe Grüße
Sindy von That certain something by Ms. Fisher



Liebe Sindy, hab ganz herzlichen Dank für Deine Zusammenfassung zum Thema Körperformen. Es hat mir wirklich sehr geholfen und ich habe mich zum ersten Mal intensiver mit meiner eigenen Körperform beschäftigt. Ich werde sicherlich noch einige Zeit darüber nachdenken, wie ich meinen Farbtyp, meine Lieblingsmuster und Wohlfühlschnitte zusammen mit meiner Körperform in meinem Kleiderschrank unterbringe, wahrscheinlich werde ich doch noch einmal einiges aussortieren dürfen *lach*.

Nächste Woche möchte ich Euch gerne meine Lieblingsschitte vorstellen, allerdings ist da nun schon einer mit dabei, welcher nicht optimal zu meiner Körperform paßt, ach menno... hat jemand einen Tipp, welcher das wohl sein wird? So lange ist es noch gar nicht her, dass ich ein nach diesem Schnitt genähtes Teil gezeigt habe.

Am Montag wird es dann auch wieder einen Link-Tool geben und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Eure Lieblingschnitte verlinken würdet.

Herzlichst,
Tessa

6 Kommentare

  1. Uih, das ist ja mal spannend. Und ich konnte mich gleich als H-Typ identifizieren :)
    Allerdings kommt bei mir kein Kleid in den Schrank, auch kein Rock und keine Bluse. ;)
    Aber zumindest weiß ich, wie ich die Sportjacken und Jeans nun tragen sollte, um auch ein paar Kürvchen zu bekommen :)
    Ganz liebe Grüße von
    aennie

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  2. Liebe Sindy, liebe Tessa,

    ein sehr schöner Beitrag, und dies ist das Kompliment dafür: Ich klicke mich, mit Komplimenten, sofort rüber!

    Liebe Grüße
    Catrin

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  3. Herzlichen Dank für diesen tollen Bericht! Ich bin sofort zur Modeflüsterin rüber und hängen geblieben, soviel positiven Input den man dort bekommt HERRLICH!!!!! Wenn ich auch bei den letzten KleiderschrankAktionen leider aus zeitlichen Gründen nicht mitgemacht habe, bleibe ich dennoch am Ball! Liebe Tessa, danke für deine tolle Idee.
    Lieben Gruß Patricia

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  4. Oha, sehr interessant. Auf Umwegen bin ich auch schon einmal bei der Modeflüsterin gelandet, hatte das aber wieder gänzlich vergessen. Da werde ich gleich mal wieder lesen gehen. Genau wie Du, Sindy, beschäftigt mich das Thema Farbe, die Diagnose steht ;-) (Mehr dazu die Tage im Blog) und Form. Ich werde auch eine professionelle Typberatung mitmachen und hoffe auf gute Tipps für meine Figur. Es gelingt mir aber bisher immer noch nicht strukturiert an das Thema "Kleiderschrank sortieren" heranzugehen. Woran liegt das bloß? Sträube ich mich innerlich dagegen aus Angst, die nie getragenen Lieblingsteile müssten mich verlassen ;-D

    Herzliche Grüße,
    Elke

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  5. Das klingt sehr spannend, muss ich mir unbedingt genauer ansehen!
    GLG, Steffi

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  6. Ja, es ist sooo wichtig zu wissen, welche Körperform man hat. Seit ich weiß, dass ich zu großen Teilen eine Birne bin, sind meine Einkäufe viel gezielter und mein Körpergefühl insgesamt besser.

    Und wie bei allem muss man die Regeln kennen, um die zu brechen. Wenn ich also Lust auf eine Skinny-Jeans habe, dann trage ich sie – solange ich dann eben beim Oberteil auf einige Sachen achte ;.)

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♥ Danke, dass du vorbeigeschaut und Dir die Zeit genommen hast, mir einen Kommentar zu hinterlassen! Ich freue mich riesig darüber!

♥-liche Grüße!
Tessa