Dienstag, 15. September 2015

#myspringessentials


Wenn ich morgens auf mein Fahrrad steige, dann ist es nicht mehr zu leugnen, der Herbst ist da! Es ist schon deutlich kühler geworden und trotz strahlendem Sonnenschein überlege ich, ob Handschuhe nicht so langsam sein müssen.


Hattet Ihr auch so einen genialen Sommer? Wir haben ihn jedenfalls in allen Zügen genossen! Bevor hier aber nun der Herbst einzieht, möchte ich noch einmal Rückschau halten:


#myspringessentials



Das war auf verschiedenen Blogs (ganz unten findet Ihr eine kleine Liste) immer wieder ein Thema und es ist auch MEIN Thema. Wer hier schon länger mitliest erinnert sich vielleicht noch an „Mein Kleiderschrank und ich“. 

Lange, lange ist es her und bei weitem bin ich da das Thema nicht so „professionell“ angegangen, wie ich es nun tun würde, eher ein erster, kleiner Schritt in eine tolle Richtung.



Wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke und mir anschaue, was ich genäht (und gekauft) habe und wie sich mein Kleiderschrank verändert hat, fällt mir auf:



  • Ich habe bei weitem nicht so viel genäht wie die Jahre zuvor, dafür aber ALLES sehr gerne getragen
  • Ich habe sehr wenig gekauft (spontan fallen mir Sandalen und ein Tuch ein, hätte aber gerne eine Jeans und eine graue Hose gekauft)
  • Zu allen Teilen habe ich Kombiteile bzw. fast alles lässt sich untereinander kombinieren
  • Ich habe keine „Naja-Teile“ im Schrank

  

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich an keinen einzigen Morgen erinnern kann, wo ich vor meinem Schrank gestanden habe und nicht wusste was ich tragen sollte #yeahyeahyeah 

Das ist das BESTE überhaupt!



Ich habe die letzten Monate mehr Zeit darauf verwendet, mir genau zu überlegen, was ich brauche und was ich tragen möchte, welche Farbe das Teil haben soll und welchen Schnitt ich verwende.

 

Die Tatsache, dass ich sehr gerne Jeans (und Jeansrock) trage, macht die ganze Sache etwas einfacher. Viele meiner Klamotten sind in den Farben



Blau (in allen Tönen)

etwas Grau und weiß

und seit diesem Sommer auch ein bisschen schwarz





In diesen Farben habe ich Strickjacken, Shirts, Tops, Strumpfhosen usw. als „Basics“.



Da mir das aber oft zu langweilig ist und ich zudem leuchtende Farben liebe, habe ich angefangen, einfache Shirts in anderen Farben zu nähen.





Ein Top in koralle unter einer eisblauen Bluse, ein lila Shirt unter einer grauen Strickjacke oder ein buntes Tuch zu blau-in-blau.



Mir gefällt dieses Mixen sehr. Ich bin bei den meisten Teilen meiner Farbpalette treu geblieben, kann aber durch einzelne Teile in anderen Farben, tolle Akzente setzen.



Außerdem überlege ich mir, was meine Kleidung noch besonders machen könnte. Vielleicht ein toller Armreif oder doch lieber eine Tasche in passender Farbe?


Außerdem habe ich noch einige besondere Klamotten genäht, welche gut zu Jeans passen oder für sich alleine stehen können. 



Das war meine Herangehensweise zu #myspringessentials:

Suche dir 2-3 Basic-Farben, sei dort gut ausgestattet und kombiniere dann alle anderen Farben als Hingucker dazu!


Total unspektakulär und simpel, aber mir hat es geholfen, meinen Kleiderschrank zu ordnen und jeden Tag Klamotten aus dem Schrank zu greifen, welche ich gerne trage und wo ich mich wohl fühle. 


 

Bei mir steht die Planung zu #myfallessentials schon und ich habe auch schon ein wenig genäht. Hier gehe ich wieder ähnlich vor, hoffe aber den ein oder anderen Punkt für mich noch optimieren zu können.


Da werde ich dieses mal aber ausführlicher berichten, versprochen!


Herzlichst,


Tessa


Zu #myspringessentials und #myfallessentials könnt Ihr hier einiges lesen:

www.ellepuls.com  

https://fantantisch.wordpress.com/

http://ms-fisher.blogspot.de/

https://stoffbuero.wordpress.com/  

http://herzekleid.blogspot.de/

http://rehgeschwister.blogspot.de/

 

8 Kommentare

  1. Liebe Tessa,
    einen tollen Rückblick hast du da geschrieben. Genau wie du bin ich davon überzeugt, dass die Klasse des Genähten (oder auch gekauften), das Gefühl, jedes einzelne Teil zu lieben und wertzuschätzen, weil es GENAU SO ist, wie man sich das vorgestellt hat, die Freude an einem randvollen Schrank bei weitem überwiegt. Und genau wie du fand ich das allerschönste, morgens wie selbstverständlich immer neue Kombinationen zu finden, mich wohlzufühlen mit meiner Kleidung und nicht lange überlegen zu müssen.
    Dein Konzept klingt einfach, ist aber denke ich die Essenz des Ganzen. Auch wenn jeder einen anderen Weg verfolgt, am Ende läuft es doch darauf hinaus. Wenige, dafür gut sitzende, zueinander passende Wohlfühlteile.
    Ich mag deine Nähprojekte alle gern. Speziell das pink-blau-weiße Ringelshirt und die hellblaue Schwalbenbluse. Und ich bin schon sehr gespannt, was da im Herbst noch alles dazu kommen wird.
    Liebe Grüße, Lena

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  2. Weniger ist mehr. Sage ich mir auch. Deine Sammlung sieht ja schon echt ganz stimmig aus. Ich mag auch nicht beim Selbernähen für meinen Kleiderschrank der gleichen Hektik verfallen müssen, die uns die Modemacher in den Läden einzutrichtern versuchen. Lieber mit Köpfchen und viel Herz Lieblingsteile nähen und lange freuen. Hugh, ich habe gesprochen. :D Liebe Grüße von Nicole

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  3. Liebe Tessa,

    ein toller Post, ganz herzlichen Dank dafür! Ich könnte ihn eigentlich übernehmen für meinen "Auftritt" am Donnerstag - einzig die Farbauswahl müsste ich ein wenig anpassen ;-)

    Liebe Grüße
    Catrin

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  4. So viel blau...könnte alles in meinen Schrank rein :-) Tolle Klamotten!
    Liebe Grüße,
    Lee

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  5. Liebe Tessa, ich kann Dir nur zustimmen! Ich merke auch, dass sich Planung wirklich lohnt! Und tatsächlich hab ich damals durch Deine Reihn "Mein Kleiderschrank und ich" angefangen, wirklich konsequent darüber nachzudenken, Danke! :-)
    (Hin und wieder entsteht bei mir trotzdem ein "na-ja-Teil", wenn ich z.B. einen Schnitt zum ersten Mal nähe und die Passform (noch) nicht stimmt. Aber ich versuche dann immer, das Teil möglichst gut auszubessern - oder eben gleich etwas anderes daraus zu machen.)
    Übrigens glaube ich nicht, dass es ein "hochwissenschaftliches" System braucht, um eine Garderobe zu planen. Dein "total unspektakuläres und simples" System ist sehr inspirierend. Ich bin schon gespannt auf Deine #myfallessentials!
    LG, Steffi

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  6. Wie witzig...Ich habe heute auch über #myfallessentials gebloggt.
    Deine Gedanken und Empfindungen kann ich gut nachvollziehen. Meinen Kleiderschrank mag ich mittlerweile auch an fast allen Tagen. Das war nicht immer so...
    Ich bin gespannt auf deine Herbstgarderobe.
    Liebe Grüße
    Anika

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  7. Ich weiß noch, wie wir gelacht haben über das ewige grau in meinem Kleiderschrank, aber was mir einfach immer wieder auffällt ist, dass gerade Koffer packen wesentlich einfacher geworden ist, weil alles zusammen passt!
    Liebe Grüße, Monika

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  8. Schlichter zu nähen ist mittlerweile auch mein eigener Anspruch, wobei ich meine bunteren Teile auch immer noch mal gerne anziehe. Deine Sachen gefallen mir fast alle, wenn du sie präsentierst, es ist einfach stimmig und zeigt, dass es sich lohnt, Gedanken zu machen. Auch die unkontrollieretn Stoffkäufe habe ich meistens gut im Griff ... ich werde das beim nächsten Stoffmarkt testen :)

    Viele Grüße,
    Frau Mena.

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♥ Danke, dass du vorbeigeschaut und Dir die Zeit genommen hast, mir einen Kommentar zu hinterlassen! Ich freue mich riesig darüber!

♥-liche Grüße!
Tessa